Minderheitssprache

Dieser Begriff bezeichnet eine Sprache, die von etnischen oder anderen Minderheiten gesprochen wird, ist aber nicht die Sprache von Zuwanderern und hat nicht den Status staatlicher Amtssprache. Beispeile dafür sind die dänische und die sorbische Sprache in Deutschland und die ungarische Sprache in Österreich. Minderheitssprachen stehen oft unter Druck, vor allem wenn sie wenig Sprachler haben, weil sie sich ständig gegen die Mehrheitssprache behaupten müssen. In einigen Fällen kann das sogar zum Sprachtod führen.